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Open Air Jugendsonntag 2017

mit Bischof Auner in Oestrich-Winkel

Am Sonntag, den 20. August, stand mal wieder ein ganz besonderes Highlight an. In dem wunderschönen Garten unserer Kirche in Oestrich-Winkel versammelten wir uns, um einen segensreichen Jugendgottesdienst unter freiem Himmel mit unserem Bischof Auner erleben zu dürfen.

Als Eingangslied sangen wir das Lied Nr. 239 „Einen Freund hab ich gefunden“. In der ersten Strophe heißt es unter anderem: „Er führt mich auf sicherem Pfade, …“. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn wir unsere Freiheit nutzen und uns bewusst für Christus und unseren himmlischen Vater entscheiden.

Dieser Begriff der Freiheit war Gegenstand des Gottesdienstes. Das Textwort des Gottesdienstes finden wir im Brief des Apostel Paulus an die Galater im 5. Kapitel in den Versen 13 und 14:

„Ihr aber, liebe Brüder, seid zur Freiheit berufen. Allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Raum gebt, sondern durch die Liebe diene einer dem anderen. Denn das Ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Doch was genau soll diese Freiheit bedeuten? Unser Bischof Auner erzählte zunächst eine kleine Geschichte aus seiner Schulzeit, wo er die Frage zu beantworten hatte, wie man einen besonderen Gottesdienst erleben kann. Er beantwortete diese Frage nicht mit dem prächtigsten Kirchengebäude oder sonstigem, sondern ganz einfach unter freiem Himmel. Dort kann man die Freiheit und das Wunder Gottes, die erschaffene Natur, am besten erleben.

Im Verlaufe des Gottesdienstes war die Freiheit, die wir Menschen besitzen, elementarer Bestandteil. Frei zu sein heißt nämlich nicht, in all unseren Lebensphasen genau das machen zu können, was einem gerade in den Sinn kommt. Freiheit im geistigen Sinn heißt für uns, dass wir jeden Tag die Möglichkeit haben, uns für Gott zu entscheiden und dem Bösen zu widerstehen.

Die Predigt wurde ergänzt um die Predigtbeiträge unseres neuen Priesters Daniel Züfle und Diakon Timo Wagner. Unser Bez.-Ev. Laux sprach außerdem noch zwei interessante Punkte an. Zum einen, dass unser heutiges Handeln morgen Konsequenzen nach sich zieht. Ein Bier am Abend kann bspw. den darauffolgenden Tagesplan behindern. Zum anderen können wir unsere Schuld ganz einfach mit der „Kreditkarte“, der unendlichen Liebe unseres himmlischen Vaters, begleichen.

Im Anschluss an diesen wunderbaren Gottesdienst durften wir noch ein wenig Zeit miteinander bei Bratwurst, zahlreichen Salaten und Nachtischen verbringen. Satt wurde mit Sicherheit jeder und langweilig wurde bestimmt niemandem. Zumindest an meinem Tisch herrschte eine äußerst lustige Stimmung.

P.S.: Nach dem einen Highlight ist vor dem nächsten Highlight. Lasst uns zusammen ein begeisterndes Jugendwochenende in Daun erleben!

Bericht: Björn Möller

Fotos: Carina Göbertshan

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