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Kleiner Jugendtag mit Apostel Opdenplatz

Eckdaten
Wann: 20.09.2015
Wo: Kleiner Jugendtag für den ABS in Wiesbaden
Gottesdienstleiter: Apostel Gert Opdenplatz
Weitere Predigtbeiträge: Bischof Auner, Evangelist Fischer, Priester Müller, Bischof Vogel
Eingangslied: GB 275 - Lasst uns fröhlich Lieder singen
Bibelwort aus Psalm 139, 24
Sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege
Kerngedanken des Gottesdienstes
Apostel Opdenplatz (gekürzter Auszug aus der Predigt)

Das ist ein schönes Gefühl der Sicherheit, wenn man weiß: Ich bin nie allein! Ich bin nicht allein, wenn ich einen lieben Angehörigen verloren habe, wenn ich im Krankenhaus bin, wenn ich in der Klasse gemobbt werde oder wenn ich durch eine Prüfung geflogen bin. Gott ist immer bei mir! Es gibt auch Phasen, da spürt man seine Gegenwart nicht. Aber er ist immer da, auch wenn du ihn nicht siehst. Diese Sicherheit gibt ein Grundvertrauen, eine Grundzuversicht. Wenn du Gott einmal nicht finden kannst, dann bete und wenn du ihn immer noch nicht finden kannst, dann halte fest am Gebet! Gott lässt sich finden; das hat Jesus Christus zugesagt: „Suchet, so werdet ihr finden!“ Bitte bete weiter!

Im Bibelwort geht es um richtige und falsche Wege. Ob ein Weg richtig oder falsch ist, lässt sich so leicht ja gar nicht sagen. Es kommt erstmal darauf an, dass man eine Zieldefinition vornimmt. Wenn ich ein Ziel habe, dann ist es völlig egal, welchen Weg ich gehe. Wir haben alle eine Zieldefinition abgegeben; wir haben alle gesagt: „Ich entsage dem Teufel und all seinem Werk und Wesen...“ – ich möchte nicht auf bösem Wege gehen – „... und übergebe mich dir, oh dreieiniger Gott...“ – wir möchten also einen Weg gehen, der uns in die Gemeinschaft mit Gott führt. Eine ganz klare Zieldefinition: Hin zu Gott, näher zu Jesus.

Nun wollen wir mal in der Heiligen Schrift schauen, was Wege sind, die nicht richtig oder verkehrt sind. König David war eines Tages draußen und sah eine schöne Frau, die sich gewaschen hat. Dann hat er dafür gesorgt, dass er sie bekam, auf ganz unschönem Wege. Und dann kam ein Prophet zu ihm und sagte: „Du, das war nicht richtig!“ Und David war einsichtig, hat Buße getan und ist in eine andere Richtung gegangen. Der war klar auf dem falschen Weg. Es gibt Dinge, die sind einfach nicht richtig – böse Wege - das ist auch heute noch so. Lass es dir sagen oder predigen und dann geh in die andere Richtung.

Ein zweites Beispiel: König Saul hatte mal wieder einen Feldzug gemacht und sollte die Tiere der Nachbarvölker umbringen. Saul sagte sich: Das mach ich anders. Ich bringe Gott ein großes Opfer von den Besten dieser Tiere. Wenn man damals ein Opfer gebracht hat, dann wurden die Tiere geschlachtet, Gott geweiht und ein Teil wurde verbrannt. Aber den Rest, den hat man gegessen. Da waren also auch noch Hintergedanken bei König Saul und er hat gedacht, er könne mit Gott Geschäfte machen. Diesen bösen Weg gibt es heute noch: Wenn man genau weiß, dass was Gott sagt ist richtig; aber dass will ich nicht. Dann biete ich dir etwas Anderes an, dann bringe ich mich noch mehr ein in deinem Werk. Bitte, wenn du merkst, dass du auf einem solchem Weg bist, dann wende dich um und geh in die richtige Richtung.

Es gibt auch welche, die nehmen den Weg der Flucht, wie Jona damals. Vielleicht kann es sein, dass man sich auch manchmal nach der Flucht sehnt, sich einen Ausbildungsplatz suchen will, der möglichst weit weg ist, um endlich Sonntagsmorgens ausschlafen zu können. Natürlich können wir weg von den Eltern, weg aus der Gemeinde. Aber Gott, der Allgegenwärtige, ist immer da. Er sieht jeden, überall und immer. Nicht als Drohung, sondern eigentlich als Hilfe und Trost. Dann gibt es noch einen, der einen falschen Weg eingeschlagen hat: Apostel Petrus. In der Situation, wo Christus im Garten Gethsemane gefangen wurde, hat er sein Schwert gezogen und einem Kriegsknecht das Ohr abgeschlagen. Das war der Weg der Aggression, der Gewalt, der ist immer ein böser Weg. Lasst uns diese Wege, die nicht gut sind, versuchen zu meiden.

Gott tritt uns dann manchmal auch in den Weg. Manchmal auch dadurch, dass er Dinge nicht gelingen lässt. Du denkst dir dann: Warum funktioniert das nicht? Und du merkst gar nicht, dass es nicht der richtige Weg für dich ist. Lass doch auch den lieben Gott einmal machen und hab Vertrauen zu ihm. Vertrau doch auch einmal in deinem Scheitern; wenn es mal nicht funktioniert. Dann ist es vielleicht Gott, der dir in den Weg tritt und sagt: Schlag doch einmal einen anderen Weg ein. Was ist denn der richtige Weg? Der richtige Weg ist der, wo uns Jesus Christus immer größer wird. Sein Opfer, seine Herrlichkeit, seine Gnade, seine Güte. Dann ist das, was ich tue, für ihn und nicht für mich. Ich tue es aus Liebe zu dem, der mich liebt: Jesus Christus. Hin zu Christus, weg vom Bösen.

Fotos: Jessica Krämer
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