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Jugendwochenende 2015 in Heisterberg

Freu(n)de in Christus.

Vom 09. – 11. Oktober 2015 verbrachten die Jugendlichen des Bezirks Wiesbaden ein gemeinsames Jugendwochenende. Ort des Geschehens war wieder einmal das Kreisjugendheim in Heisterberg, in dem das Wochenende schon in den Jahren 2011 und 2012 stattgefunden hatte. Rund 100 Jugendliche und Betreuer nahmen in diesem Jahr an dem Jugendwochenende teil, das unter dem Motto „Freu(n)de in Christus“ stand.

Der Freitagabend startete mit einer Eröffnungsveranstaltung, bei der jedes Zimmer die Gelegenheit hatte, sich vorzustellen und den selbst ausgedachten Zimmernamen sowie das eigene Zimmerplakat zu präsentieren, das kurz vorher in kreativer Zusammenarbeit gemalt wurde. Die Ergebnisse reichten von „Mäusehimmel“ bis „New Apostolic Chicken Wings“ oder „Musiker Heroes“ und sorgten für viel Vergnügen. Danach stand Freizeit auf dem Programm. Im Gemeinschaftsraum wurden Spiele ausgepackt, Tischkicker und Klavier wurden genauso belagert wie die Bar, in der Turnhalle wurde Fußball gespielt und für viele war jetzt einmal die Gelegenheit da, sich in Ruhe zu unterhalten und sich Zeit für Freunde zu nehmen, die vielleicht in einem ganz anderen Teil des Bezirks wohnen und man deshalb nur selten sieht.

Passend zum Motto beschäftigten sich die Workshops am Samstag mit den Themen „Jesus als Gott“ und „Jesus als Mensch“. Da es vier verschiedene Gruppen gab, sind Aufbau und Struktur der einzelnen Workshops sicherlich an manchen Stellen verschieden gewesen. Der Grundgedanke aber war überall derselbe: Die Gewissheit „Jesus kann alles. Jesus versteht mich!“. Diese zwei Sätze dürften viele noch eine Weile begleiten, denn sie prägen das Lesezeichen, das sich jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen durfte.

Das Motto „Freu(n)de in Christus“ war an diesem Wochenende auf unterschiedliche Art und Weise zu spüren. Zunächst einmal hat man besonders in den Workshops wahrgenommen, dass die Teilnehmer Spaß daran hatten, sich mit dem Leben von Jesus und seiner Persönlichkeit zu beschäftigen. Vor allem aber hat man in den drei Tagen gemerkt, dass Jesus die verbindende Komponente zwischen den Jugendlichen ist, dessen Werte sie teilen und leben. Jesus ist es auch, der diese Gemeinschaft untereinander zustande bringt. Deshalb gehört es in einer solchen Gemeinschaft auch dazu, einen Gottesdienst gemeinsam vorzubereiten. So trafen sich alle Chorsänger am Nachmittag in einem Tagungsraum, um für den Gottesdienst zu proben. In einem anderen Raum bereiteten sich Jugendliche gemeinsam mit Bezirksevangelist Laux inhaltlich auf den Gottesdienst vor. Das Technik-Team richtete den Gottesdienstraum ein. Jeder hatte seine Aufgabe.

Am Abend versammelten sich alle nochmal im Gemeinschaftraum, um ein paar organisatorische Punkte für das kommende Jahr zu besprechen. Außerdem wurden auch die Sieger des Bibelquiz gekürt, die sich über große Preise freuen durften, unter anderem einen Tischkicker. Die Jugendlichen hatten in den vergangenen zwei Tagen die Möglichkeit gehabt, ein Bibelquiz zu lösen, dessen Fragen teilweise sehr knifflig waren und eine genaue Suche in der Bibel erfordert haben. Gegen Mitternacht waren wieder alle am Lagerfeuer versammelt, um gemeinsam die Mitternachtsandacht zu erleben. In gewohnter Weise schaffte die Kombination aus Nähe, Gebet und ruhigem Gesang eine geborgene Atmosphäre, die eine besonders intensive Verbindung zu Gott ermöglicht hat.

Den Abschluss des Wochenendes bildete der gemeinsame Gottesdienst am Sonntagmorgen. Schon am Vortag wurde der Gottesdienstraum hierfür vorbereitet; früh am Morgen versammelte sich ein kleines Team, um den Altar zu schmücken. Bald danach setzten sich auch das Orchester und der Chor, um musikalisch auf den Gottesdienst einzustimmen. Nach und nach trafen Jugendliche ein und verrichteten ihr Gebet. Gottesdienst ist eben Gemeinschaftsarbeit.

Das Bibelwort „Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab“ aus Jakobus 1, 17a diente als Grundlage für den Gottesdienst, der inhaltlich schön an die Gedanken vom Vortag anknüpfte. Zentrale Aussage der Predigt von Bezirksevangelist Laux und der Predigtbeiträge durch Priester und Diakone war die Zusage, dass jeder von uns Gaben Gottes erhalten hat und dass alles, was von Gott kommt, gut und vollkommen ist. Unsere Gaben sind vielfältig und beschränken sich nicht bloß auf Eigenschaften wie beispielweise Musikalität. Viel mehr sind es tiefgründige Dinge, wie Bekennermut, Erkenntnis oder Gebetskraft. Auch unsere Liebe zueinander, der Einsatz für den Nächsten oder auch die Fähigkeit, anderen zuhören zu können, sind wertvolle Gaben, die durch den Heiligen Geist in uns wirken. Wichtig ist es, die Gaben aller zu respektieren und jedem die Chance zu geben, seine Gabe auf seine Weise einzubringen. Außerdem stand die Aussage der Workshops vom Samstag „Jesus kann alles. Jesus versteht mich“ im Vordergrund. Der damit verbundene Gedanke, dass Jesus uns versteht und immer für uns da ist, egal wie es bei uns läuft, spendet Trost und schafft Mut in uns, weiter nach vorne zu blicken.

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