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Denkanstoß: Meine Aufgabe für den Entschlafengottesdienst

Mein kleines Erlebnis zum vergangenen Entschlafenengottesdienst:

Am Samstag vor dem Gottesdienst zum Gedenken an die Entschlafenen hatte ich ein Klassentreffen aus der Ausbildungszeit. Nachts träumte ich vielleicht auch deshalb dann von einem Klassenkamerad aus der Grund- und Gesamtschulzeit. Da wir ja auf solche Bewegungen achten und eingehen sollten, tat ich dies auch noch vor dem Gottesdienst, denn es ließ mich nicht los. Ich befragte das liebe Internet nach meinem Klassenkameraden. Unter seinen Namen sprang mir ein anderes Bild ins Gesicht. Selber Name, jedoch am 28.12.1981 geboren und am 4.7.2012 bei einem Verkehrsunfall unverschuldet in die Ewigkeit gegangen.

Ich kannte den jungen, deutschen Rennfahrer nicht, aber ignorieren war unmöglich. Zufall? Nein! Meine Aufgabe und Unterstützung für diesen Entschlafenengottesdienst. Ich faltete die Hände und betete ganz besonders für diesen jungen Mann. Ich wusste nicht genau was, aber dachte einfach an ihn. Auch im Gottesdienst wusste ich nicht, was er brauchte oder wollte. Die Taufe oder die Heilige Versiegelung? Ich betete einfach, dass er das bekam, was er brauchte.

Meinem Klassenkamerad geht es laut Internet gut. Was kann ein Name alles bewirken?

Mein Erlebnis wollte ich gleich am Sonntag für unsere Jugendinfo aufschreiben, habe es jedoch verschoben. Montags sah ich die Mutter meines Klassenkameraden beim Einkaufen. Das schlechte Gewissen packte mich. Ich nahm mir fest vor es Dienstagabend zu schreiben. Dienstagabend war es spät und ich war müde. Beim Surfen im Internet sah ich das Datum und wurde gleichzeitig in Facebook erinnert, das dieser Klassenkamerad Geburtstag hat. Ein weiterer Schubser: „Schreib es!“ Jetzt haben wir Mittwochabend kurz vor dem Apostelgottesdienst. 
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